Prüferlizenzneuausbildung und -fortbildung Ju-Jutsu

Das zweite Januarwochenende stand ganz im Sinn der Prüferlizenz Ju-Jutsu. In Quickborn fand sowohl die Neuausbildung von Prüfern statt, als auch die Fortbildung. Nach Erfüllung der letzten Bedingungen stehen dem Landesverband zehn neue Prüfer zur Verfügung. Nach den theoretischen Grundlagen wurde Samstagnachmittag eine Prüfung durchgespielt und von den angehenden Prüfern bewertet und mit Prüfungsreferent Jens Dykow diskutiert.

Am Sonntag waren auch die bestehenden Prüfer des Landes anwesend, um ihre Lizenzen zu verlängern. Im theoretischen Teil ging Jens Dykow auf die Themen Datenschutz, Entwicklungen im DJJV und Themen der Technischen Arbeitstagung (TAT) ein, sowie auf die Feedbackbögen der letzten beiden Landesprüfungen. Dort wurde durch verschiedene Ansätze ein beschleunigter Prüfungsablauf getestet. Anschließend konnten offene Themen in der Runde der Prüfer diskutiert werden. Nach einer kurzen Pause hatte sich Jens Dykow zwei Themenschwerpunkte für die Matte rausgesucht, bei denen in letzter Zeit vermehrt Fragen auftraten. Das erste Thema war die Verteidigung mit dem Stock gegen Kontaktangriffe (zum 2. Kyu) bzw. gegen Atemiangriffe (zum 1. Kyu). Hier betonte Jens Dykow, dass sich der Prüfling den Vorteil des Stocks zu Nutze machen sollte – sprich Distanz gewinnen. Es kann, muss aber keine, Atemi-, Hebel- oder Würgetechnik folgen – dies ist erst eine Aufgabenstellung zum 2. Dan. Mit dieser Aufgabenstellung erarbeiteten sich die Teilnehmer verschiedene Möglichkeiten zu unterschiedlichen Angriffen. Das zweite Thema war Übergang vom Stand zum Boden. Unterschiedliche Varianten wurden demonstriert von Jens Dykow, Rinke Karina Schmidt und Philipp Wolf, die die Teilnehmer anschließend ausprobierten. Beim Übergang zum Boden muss die Technik, die am Boden ausgeführt wird, im Stand vorbereiten werden: Heißt entweder wird schon MIT der Technik gelandet oder in die Technik HINEIN gelandet.