Zuschuss- und Fördermöglichkeiten im Sport

Die Bezuschussung im Sport in Schleswig-Holstein ist sehr vielschichtig und unterscheidet sich sowohl in regionaler Hinsicht wie auch von Sportart zu Sportart. Darüber hinaus gibt es auch noch projektorientierte Zuschüsse und Fördermöglichkeiten.

Was gefördert bzw. bezuschusst wird, ergibt sich aus den jeweils gültigen Richtlinien und ist davon abhängig, ob und wie viel Geld in den jeweiligen Fördertöpfen vorhanden ist. Einen ersten Überblick können Sie auf der Internetseite des Landessportverbandes (www.lsv-sh.de) erhalten.

Die Zuschussgeber lassen sich grundsätzlich wie folgt einteilen:
„politische“ Zuschussgeber,
„sportliche“ Zuschussgeber und
„private“ Zuschussgeber.

Zu den „politischen“ Zuschussgebern zählen Städte, Gemeinden, Kommunen, Landkreise und das Land Schleswig-Holstein. Innerhalb dieser Strukturen kann es verschiedene Zuschussgeber geben, z.B. die jeweiligen Jugendämter oder das Bundesverwaltungsamt.

Eine Orientierung über Fördermöglichkeiten ergibt sich aus der „Richtlinie über die Förderung des Sports in Schleswig-Holstein“.

Wichtig ist, dass Sie rechtzeitig vor dem Beginn eines Projektes mit den zuständigen Stellen ein möglichst persönliches, beratendes Gespräch führt, in welchem Sie die angesprochene Stelle um deren Unterstützung und Beratung ersuchen. Dies ist dann auch die richtige Gelegenheit, sich bei der Formulierung des späteren Antrages helfen zulassen.

Bei den „sportlichen“ Zuschussgebern ist der Aufbau ähnlich. Beginnend beim eigenen Verein, über die Kreissportverbände, den Landesfachverband, die Sportjugend Schleswig-Holstein bis hin zum Landessportverband Schleswig-Holstein. Auch hier kann man sich gut an der Internetseite des LSV orientieren.

Die Zuschüsse von privater Seite (z.B. eine ortsansässige Firma oder ein Vereinsmitglied) sind individuell .Hierbei sind steuerrechtliche (Form)Vorschriften, wie z.B. das Spendenrecht oder der "Sponsoring-Erlass" des Bundesministerium der Finanzen, zu beachten.

Was wird gefördert?
Gefördert werden können Investitionsmaßnahmen und nicht-investive Maßnahmen.

Beispiele für Investitionsmaßnahmen:
Neu- oder Umbau bzw. Sanierung eures Dojo oder der Ankauf von langlebigem Sportgerät, z.B. Mattenfläche, Sandsäcke usw.

Beispiele für nicht-investive Maßnahmen:

  • Übungsleitertätigkeiten
  • Ausrichtung von Meisterschaften
  • Teilnahme an (überregionalen) Meisterschaften
  • Teilnahme an Schulungsmaßnahmen
  • Teilnahme an Austauschmaßnahmen
  • Durchführung förderfähiger Projekte im Jugendbereich z.B.
  • Projekte zum Thema „Sport gegen Gewalt, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit“
  • Maßnahmen / Lehrgänge in Zusammenarbeit mit der Sportjugend
  • Projekte zum Thema „Integration durch Sport“
  • "Ferien-vor-Ort"-Maßnahmen, eintägige Integrationsmaßnahmen
  • Ferienfreizeiten, Übungsstunden, Schnupperangebote, Ausflüge
  • Projekte zum Thema „Aktiv! Senioren Sport“
  • besondere Maßnahmen auf Antrag im Rahmen zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.

Was wird nicht gefördert?
Grundsätzlich nicht gefördert werden

  • Sachen, die bereits angeschafft wurden,
  • Computer, Mobiltelefone, Faxgeräte usw.
  • Verbrauchsmaterialen (Papier, Bleistifte, Pässe, usw.)
  • Ankauf von „kurzlebigem“ Sportgerät (z.B. Pratzen, Stöcke, Gi, usw.)

 

Schon gewusst?
Wenn Sie mit 10 oder mehr Jugendlichen z.B. an unserer Jugendfreizeit teilnehmen, können Sie von Ihrem zuständigen Jugendamt pro Jugendlichem und je Übernachtung einen Zuschuss von 3 Euro erhalten.

Noch Fragen?
Wir helfen Ihnen gerne weiter. Schicken Sie uns einfach eine Email an vorsitzender(at)shjjv.de oder
finanzreferent(at)shjjv.de


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