Am 11.04.2025 fand in der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr die Trainerfortbildung „Einweisung in das neue Prüfungsprogramm Polizei und Behörden in Theorie und Praxis“ statt. Zahlreiche Teilnehmer aus den Bereichen Polizei, Zoll, Justiz und Bundespolizei folgten der Einladung des Dozenten Herbert Bünning (6. DAN) und ließen sich umfassend in das neue Prüfungsprogramm einweisen.

Der Schwerpunkt der Fortbildung lag klar auf der praxisnahen Vermittlung von Techniken. Dabei wurde besonders berücksichtigt, dass die zukünftigen Anwender nicht zwingend über umfangreiche Vorkenntnisse oder Erfahrung verfügen. Entsprechend wurde der Lehrgang auf ein anfängerorientiertes Niveau abgestimmt.

Zu Beginn standen Fallübungen auf dem harten Hallenboden im Fokus. Durch korrektes Abrollen kann der Aufprall effektiv abgefedert und Verletzungen vorgebeugt werden. Im Anschluss folgten Einheiten zu Boxtechniken sowie intensives Stresstraining.

Eine besonders anspruchsvolle Übung zeigte die Situation am Boden: Mehrere Personen simulierten mit Pratzen Angriffe, wodurch realistische Stressbedingungen erzeugt wurden. Dabei wurde deutlich, dass Treffer kaum zu vermeiden sind – entscheidend ist vielmehr, sich konsequent zu bewegen und aktiv zu arbeiten, um größeren Schaden zu verhindern.

Im weiteren Verlauf wurde der Einsatzstock (EKA) behandelt. Hier standen verschiedene Fesselungstechniken sowie Maßnahmen zur Fixierung und zum Abtransport im Mittelpunkt. Den Abschluss bildeten praktische Übungen zum Wegtragen passiver, am Boden sitzender Störer.

Insgesamt bot die Fortbildung einen abwechslungsreichen, praxisorientierten und kurzweiligen Lehrgang, der von allen Teilnehmern als sehr interessant und lehrreich wahrgenommen wurde.

Volle Intensität, klare Ausrichtung: Heute am 12.04.2026 stand alles im Zeichen der Norddeutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende in Hamburg!

Unter der Leitung von Marco arbeiteten die BJJ-Athleten auf der einen Matte fokussiert an Technik, Taktik und Wettkampfhärte, während auf der anderen Matte die Ju-Jutsuka unter der Führung von Ashot mit ebenso viel Energie und Präzision trainierten.

Zum Abschluss wurde es nochmal richtig stark: Beide Gruppen vereinten sich zu einer gemeinsamen Einheit – Teamspirit, Schweiß und maximale Motivation!

Jetzt heißt es: Fokus halten und bereit sein für Hamburg!

Am 21. März 2026 fand in Schleswig ein intensiver Jiu-Jitsu-Lehrgang zum Thema Abwehr gen Messer- und Stockangriffe statt. Fast 30 Teilnehmende kamen beim Karateverein Schleswig e.V. zusammen, um unter der Leitung von Peter Schneider, 10. Dan Jiu-Jitsu, praxisnahe und effektive Verteidigungstechniken zu erlernen. Die Jiu-Jitsu-Sparte des Vereins begrüßte die Gäste in der geräumigen Halle der Schule Nord, die ideale Bedingungen für das vielseitige Training bot.

Vor dem Aufwärmen demonstrierte Peter Schneider in einer kurzen Theorierunde sein beeindruckendes Arsenal an Waffen und gefährlichen Alltagsgegenständen – eine eindrückliche Verdeutlichung, mit welcher Vielfalt an Stich-, Schnitt- und Schlagwerkzeugen im Ernstfall zu rechnen ist.

Ein zentraler Aspekt des Lehrgangs war die effiziente Anwendung von Tai Sabaki – der Kunst des Ausweichens – als Grundlage für erfolgreiche Kontertechniken. Bereits im Aufwärmprogramm wurden entsprechende Partnerübungen integriert.

Bei der Messerabwehr lag der Fokus auf der Verteidigung gegen Florett- und Dolchattacken. Durch geschicktes Ausweichen und Blocken der Messerhand am Körper des Angreifers konnten die Teilnehmenden anschließend Kontrolltechniken wie Ude Garami oder Irimi Nage anwenden.

Auch bei der Abwehr gegen Stockangriffe kam Tai Sabaki zum Einsatz. Im Anschluss wurde mit Techniken wie Hadaka Jime, Ko Uchi Gari und abschließendem Fumikomi Geri die sichere Kontrolle des Angreifers trainiert.

Nach mehreren intensiven Trainingsphasen gingen die Teilnehmenden erschöpft, aber mit neuen und verfeinerten Techniken nach Hause.

Ein herzlicher Dank geht an den Karateverein Schleswig e.V. für die hervorragende Organisation und Gastfreundschaft sowie an Peter Schneider für seine inspirierende Lehrgangsleitung und die spannenden Einblicke in die praktische Selbstverteidigung.

Bericht: Matthias Maluck
Bilder: Joanna Grickschas

Was haben Opferklau und Rettungsinseln an einer Grundschule verloren? Eine ganze Menge – sie sind zentrale Bausteine moderner Präventionsarbeit, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung, wie sie im „Nicht mit mir!“-Programm vermittelt werden.

An der Johannes‑Prassek‑Schule in Lübeck endete Anfang März 2026 ein mehrmonatiger „Nicht mit mir!“-Kurs, der im Herbst 2025 gestartet war. Unter der Leitung von Jens Dykow vom Lübecker Judo Club lernten neun Kinder in Theorie und Praxis, wie sie sich selbstbewusst und sicher im Alltag bewegen können.

Neben Inhalten aus gut der Hälfte des Ju‑Jutsu‑Gelbgurtprogramms standen vor allem kindgerechte Themen im Mittelpunkt: Was ist Gewalt? Woran erkenne ich Gefahrensituationen? Was sind gute und was sind schlechte Geheimnisse? Die Teilnehmenden erfuhren, wie sehr eine aufrechte Körperhaltung und eine klare Stimme das eigene Auftreten stärken.

Ein weiterer Schwerpunkt war der sogenannte „Opferklau“ – also wie man durch gezieltes Ansprechen einer bedrohten Person dem Angreifer das „Opfer entziehen“ und Hilfe organisieren kann. Zudem lernten die Kinder das Konzept der „Rettungsinseln“ kennen: Orte und Ansprechpersonen in ihrem Umfeld, bei denen sie im Notfall Unterstützung bekommen.

Zum Kursabschluss konnten die Kinder zeigen, wie viel sie in den vergangenen Monaten gelernt haben – ein wichtiger Schritt hin zu mehr Selbstvertrauen und Sicherheit im Alltag.

ericht: Joanna Grickschas
Foto: Jens Dykow

Am 15.03.2026 fand der dritte Kaderlehrgang in diesem Jahr statt. Langjährige Kadermitglieder im Ju-Jutsu und im BJJ trafen dabei ebenso auf Anfänger, um gemeinsam zu trainieren sowie miteinander und voneinander zu lernen. Das Interesse war sehr groß, es kamen Teilnehmer aus 5 verschiedenen Vereinen aus Schleswig-Holstein zusammen! 

Die Kinder und Jugendlichen wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Ashot Arustamjan, unser Landestrainer und Jugendleiter Wettkampf, startete bereits mit einem anspruchsvollen Aufwärmprogramm, das auch turnerische Elemente beinhaltete. So wurden alle Athleten optimal auf das Training vorbereitet und das Verletzungsrisiko reduziert. Anschließend begannen Zweikampfrunden mit lockerem Sparring, bevor sich die Teilnehmer nach und nach unter intensiveren Bedingungen miteinander messen konnten.

Auf der zweiten Matte traten jeweils zwei Athleten unter Wettkampfbedingungen gegeneinander an. Diese Gelegenheit wurde außerdem erstmals genutzt, um Kampfrichter zu schulen. Mehrere interessierte Jugendliche, die bereits theoretische Einheiten absolviert hatten, konnten nun auch praktische Erfahrungen sammeln und ihr Wissen in der Praxis anwenden.

Auf der dritten Matte versammelten sich unter der Leitung von Marco Göbel, unserem Leistungssportreferenten, erfahrene sowie interessierte BJJ-Sportler. Dort konnten sie sich Tipps von erfahrenen Kämpfern holen, Techniken vertiefen und sich ebenfalls miteinander messen.

Die Referenten schafften es über die gesamte Lehrgangsdauer hinweg, die Kinder und Jugendlichen zu begeistern. Am Ende des Lehrgangs waren zwar alle völlig erschöpft, konnten aber viele neue Erfahrungen sammeln und haben eine Menge dazugelernt.

Geschwitzt, gelacht, gelernt und noch vieles mehr haben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der diesjährigen Sportassistentenausbildung des SHJJV, die am 20. bis 23. Februar und 13. bis 15. März im Dojo des ausrichtenden Vereins, Akatuki e.V., in Kiel stattgefunden hat.

29 Sportlerinnen und Sportler hatten es sich zur Aufgabe gemacht, die erste Trainerlizenzstufe im Ju-Jutsu zu erwerben. Gegenstand der Ausbildung sind u.a. die Themen Anatomie und Physiologie, Methodik und Didaktik, Fehlerkorrektur und Aufsichtspflicht. Durch die Ausbildung führte mit gewohnter Souveränität die Lehrreferentin des SHJJV, Rinke Schmidt. Unterstützt wurde sie wie auch schon in den vergangenen Jahren durch Mirja Straßburger, die zu den Themen Notwehr/Nothilfe und Atemtechniken referierte.

Platz in der Sportassistentenausbildung fand darüber hinaus auch das Thema Frauen-SV, zu dem die Frauenreferentin des SHJJV, Bettina Dielenschneider, unterrichtete.

Den Abschluss der Ausbildung bildeten die Lehrproben der frischgebackenen Trainerassistenten am heutigen Sonntag, die nun ihre neu erworbenen Fähigkeiten in ihren Heimatvereinen erproben können.

Am Samstag, den 07. März 2026, richtete die KSG Arashi e. V. dort einen Landeslehrgang zum Thema Bewegungsformen und Atemitechniken mit dem Fuß/Bein aus. 

Im Mittelpunkt standen die Grundlagen effizienter Beinarbeit sowie die Steigerung der Schlag‑ und Trittwirkung im Standkampf – vom 5. Kyu bis zum 2. Dan.

Unter der Leitung von Andreas Schultz (2. Dan Ju‑Jutsu) trainierten insgesamt 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Vereinen. 

Es wurden Inhalte und Anforderungen aus dem Ju‑Jutsu‑Prüfungsprogramm besprochen, bevor diese praktisch vertieft wurden.

Zu Beginn stellte Andreas die theoretischen Grundlagen vor: Bewegungsabläufe in Technikkombinationen, Distanz, Raumeinteilung, Stand und funktionale Anwendung im Prüfungsprogramm. 

Anschließend folgten Dehnübungen und ein dynamisches Aufwärmprogramm zu Musik, um die Beine gezielt auf die Belastung vorzubereiten.

Im technischen Teil wurden insbesondere folgende Schwerpunkte trainiert:

  • Grundlagen der Bewegungsabläufe bei Technikkombinationen (Distanz, Raumeinteilung, Stand, Funktionalität)
  • Basics für Fußtritte und Fußstöße vom 5. Kyu bis 2. Dan
  • Schrittweise Verbesserung der Beinarbeit zur Erhöhung des Impacts
  • Anwendung der Techniken in Prüfungsprogramm, Selbstverteidigung und (Breiten‑)Wettkampf

Zum Abschluss zeigten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr zufrieden mit dem Lehrgang. 

Die vermittelten Inhalte konnten direkt in die eigene Trainingspraxis übernommen werden und sorgten für viele Aha‑Momente.

Ein großes Dankeschön ging an die KSG Arashi e. V. für die hervorragende Organisation und Gastfreundschaft sowie an Andreas Schultz für die engagierte und motivierende Lehrgangsleitung. 

Insgesamt war es ein rundum gelungener Nachmittag, der Lust auf weitere Lehrgänge zu diesem Thema gemacht hat.

Bericht: Joanna Grickschas
Bilder: Joanna Grickschas

Heidgraben 07.03.2026 – Stolz und Erleichterung beim Heidgrabener SV: Nach intensiven Vorbereitungswochen traten unsere Jiu-Jitsuka zur Gürtelprüfung an. Mit Erfolg – von Weiß-Gelb bis Orange leuchten nun neue Farben auf der Tatami.

Jiu-Jitsu ist eine Kampfkunst, die nicht nur Technik, sondern auch Ausdauer und mentale Stärke fordert. Dass unsere Mitglieder diese Eigenschaften besitzen, bewiesen sie bei der jüngsten Gürtelprüfung. Unter den strengen, aber fairen Augen der Prüferin Gaby Blankenburg-Hollender 2. Dan zeigten die Prüflinge ihr Können in den Bereichen Fallschule, Grundtechniken und Abwehrkombinationen.

Dank an das Trainerinnen-Team

Ein besonderer Dank gilt unserem Trainerinnen-Gespann: Gaby Blankenburg-Hollender 2. DAN, Ilona Schick 2. DAN, Joanna Grickschas 1. KYU.  Mit viel Geduld, Fachwissen und dem nötigen Auge für Details haben sie die Prüflinge in den vergangenen Wochen intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Ob beim Feilen an den Hebeltechniken oder dem mentalen Coaching kurz vor Prüfungsbeginn – die drei standen ihren Schützlingen stets mit Rat und Tat zur Seite.

Von den Grundlagen bis zur Mittelstufe

Besonders erfreulich war die Bandbreite der gezeigten Leistungen.

Die Prüfungsergebnisse im Überblick:

  • Weiß-Gelb-Gurt: Unsere jüngsten Talente und Neueinsteiger meisterten ihre erste Hürde mit Bravour.
  • Gelbgurt: Hier festigten die Prüflinge ihr Fundament und zeigten saubere Würfe und Hebeltechniken.
  • Orangegurt: Der Sprung in den Fortgeschrittenen-Bereich. Hier wurden bereits komplexere Bewegungsabläufe und eine dynamische Selbstverteidigung verlangt.

Disziplin, die sich auszahlt

„Es ist toll zu sehen, wie sich die Gruppe entwickelt hat“, resümiert die Trainerin Gaby Blankenburg-Hollender 2. DAN nach der Urkundenübergabe. Der Fokus im Training lag zuletzt verstärkt auf der Präzision der Griffe und der richtigen Körperspannung – Details, die in der Prüfung den Ausschlag gaben.

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu ihrem neuen Gürtel Grad und freuen uns darauf, euch mit den neuen Gürtelfarben beim nächsten Training wiederzusehen! Bericht: Gaby Blankenburg-Hollender
Bilder: Joanna Grickschas

Am 24. Februar 2026 absolvierten zehn Kinder und Jugendliche des TSV Neustadt erfolgreich ihre Gürtelprüfung im Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ). Unter der Leitung von Abteilungsleiter Philipp Wolf (2. Dan BJJ) sowie der Jugendtrainerin Karina Schmidt und den Assistenten Finn und Elsa zeigten die Nachwuchssportler starke Leistungen.

Das Spektrum der neuen Graduierungen reichte vom ersten Streifen auf dem Weißgurt bis hin zum 2. Streifen auf dem Orangegurt. Das Trainerteam lobte ausdrücklich die technische Entwicklung und Disziplin der Gruppe.

Am 01.03. fanden in Neumünster zunächst die Vorstandssitzung des Ju-Jutsu-Verbandes sowie im Anschluss die diesjährige Mitgliederversammlung des SHJJV e.V. statt.

Dank einer strukturierten und souveränen Versammlungsführung unseres 1. Vorsitzenden Lothar Glisovic konnten beide Sitzungen zügig und effizient durchgeführt werden. Die Tagesordnungspunkte wurden ohne lange Diskussionen sachlich behandelt, sodass die Veranstaltungen planmäßig und reibungslos abgeschlossen werden konnten.

Ein weiterer Höhepunkt war die Verleihung der Breitensportpreise, bei der engagierte Vereine für ihre Leistungen gewürdigt wurden.

Den 3. Platz für „der engagierte Verein“ belegte die „Christian-Albrechts-Universität in Kiel“, den 2. Platz belegte der „Ssv Barkhorst“ und Platz 1 ging an „SV Grün- Weiß Todenbüttel“.

Den Titel“Verein des Jahres“ errung verdientermaßen „Kodokan Norderstedt“. 

Insgesamt kann der Tag als sehr gelungen und harmonisch bewertet werden.