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Landestechniklehrgang

Thema: Verteidigung mit dem langen Stock / Gehstock / Regenschirm
Referent: Wilfried Hoffmann, 5. Dan Jiu-Jitsu, 1. Dan Judo und Karate Trainer A Jiu-Jitsu, Frauen SV-Kursleiter

Zeit: Samstag, 17. Juni 2023, 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Veranstalter: Schleswig-Holsteinischer Ju-Jutsu Verband e.V.
Ausrichter: Tsunami Eckernförde e.V.
Ort: Schulzentrum Halle 3, Sauerstraße 16, 24340 Eckernförde
Leitung: Wilfried Hoffmann

Anmeldung: Per E-Mail bis zum 12.06.2023 an Wilfried Hoffmann unter:

Ausschreibung
LaTeLe am 17.06.2023 in Eckernförde

Liebe Sportlerinnen,liebe Sportler,

der Landestechniklehrgang Prüfungsvorbereitung am kommenden Samstag in Kiel ist ausgebucht. Nachmeldungen sowie eine Teilnahme ohne Anmeldung ist daher nicht mehr möglich.

Weitere Interessenten können sich aber gerne auf die Warteliste setzen lassen. Wenn ihr angemeldet seid und doch nicht teilnehmen könnt, dann meldet Euch bitte unbedingt ab, damit die Sportler von der Warteliste nachrücken können.

Landestechniklehrgang

Thema: Abwehrtechniken und Kombinationen aus der Praxis für die Praxis
Inhalt: Anwendung der Selbstverteidigung im Prüfungsprogramm, im Auto (Outdoor-Kleidung erforderlich) und gegen Messerangriffe (Übungswaffen erforderlich)
Referent: Herbert Bünning 6.Dan Ju-Jutsu; Henrik Lück 3.Dan Ju-Jutsu / Krav Maga Full-Instructor / 1.Dan Kyokushinkai

Zeit: Samstag, 03. Juni 2023, 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Veranstalter: Schleswig-Holsteinischer Ju-Jutsu Verband e.V.
Ausrichter: TuS Holstein Quickborn e.V.
Ort: Sportstätte des TuS Holstein Quickborn e.V., Schulzentrum-Süd, Heidkamp-Halle / Mittlerer Hallenteil Heidkampstraße 8, 25451 Quickborn
Leitung: John Darboven

Anmeldung: Per E-Mail bis zum 02.06.2023 an

Ausschreibung
LaTeLe 03.06.2023 in Quickborn

Landestechniklehrgang der SHJJV-Großmeister

Referent/Thema:
10. Dan, Peter Schneider
– Hebeln, Knebeln, Werfen, Raufen

9. Dan, Manfred Feuchthofen
– Bewegungsverwandtschaften Beintechniken
– Weiterführungs- und Gegentechniken Hebel
– Kombinationen mit Nutzung der VN-Punkte

8. Dan, Stefan Jacobs
– Freie Selbstverteidigung gegen waffenlose Angriffe (Teil I, II, III)

7. Dan, Jens Dykow
– Handlungskomplex Hüftwurf / Koshi-nage: prüfungstauglich optimiert für Rücken und Knie
– Handlungskomplex Fersenrückwurf / Kagato-gaeshi: Beingreifer und Selbstfaller
– Handlungskomplex Armriegel / Kanuki-gatame: Vielseitig einsetzbar

6. Dan, Herbert Bünning
– Pratzentraining

6. Dan, Philipp Wolf
– Clinch – Techniken, Takedowns, Konter
– Gegentechniken – Konterkonzepte – Bodentechniken – Technik & Taktik

Zeit: Samstag, 09. September 2023, 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Veranstalter: Schleswig-Holsteinischer Ju-Jutsu Verband e.V.
Ausrichter: SV Grün Weiß Todenbüttel von 1920 e.V.
Ort: Todenbüttel, Schulgelände, Hauptstraße 43, 24819 Todenbüttel
Leitung: Heiko Ott – Breitensportreferent des SHJJV

Anmeldung: Per E-Mail bis zum 01.09.2023 an Heiko Ott unter:

Ausschreibung
LaTeLe Landestechniklehrgang der Großmeister am 09.09.2023 in Todenbüttel

Landeslehrgang für Behörden

Thema: Dienstliches Einsatztraining für Vollzugsbeamte/-beamtinnen. Vermittlung von praktischen Anwendungsformen unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit
Inhalt: SV mit dem Einsatzstock, Teamarbeit, Zugriff (Takedowns), Anlegen der Handfesseln
Referenten: Herbert Bünning, 6. Dan Ju-Jutsu / Tobias Braatz, Beauftragter für Behördensport des SHJJV

Zeit: Samstag, 02. Sept.2023, 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr (mit Pause)
Veranstalter: Schleswig-Holsteinischer Ju-Jutsu Verband e.V.
Ausrichter: Turn- und Sportverein Heiligenhafen von 1889 e.V.
Ort: Turnhalle am Kunstrasenplatz, Lütjenbroderweg, 23774 Heiligenhafen
Leitung: Tobias Braatz, Beauftragter für Behördensport

Anmeldung: Per E-Mail bis zum 28. August 2023 an Herbert Bünning unter:
Bei der Anmeldung bitte die jeweilige Behörde/Dienststelle mit angeben. Um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt.
Zielgruppe: Vollzugsbeamte/-beamtinnen der Polizei, des Zolls, der Justiz, Bundespolizei, Bundeswehr und kommunalen Behörden

Ausschreibung
LaLe Behörden 02.09.2023 in Heiligenhafen

Beim Landestechniklehrgang in Grönwohld begeisterte Referentin Mirja Straßburger, 3. Dan Ju-Jutsu, mit dem Thema: Atemi-, Wurf-, Kontrolltechnik-Kombinationen für Anfänger und Fortgeschrittene. Hierbei wurden die Teilnehmenden mit verschiedenen Trainingsformen an Atemi-, Wurf-, Kontrolltechnik-Kombinationen unter Berücksichtigung der Anforderungen des Prüfungsprogramms herangeführt.

Im Warmup baute Mirja bereits einzelne Atemi-Techniken ein, die nach und nach erweitert wurden zu Kombinationen. Denn zuallererst sollten alle Elemente einzeln geübt werden, bevor daran gedacht werden kann, diese zu verketten. Das schwierige bei Atemi–Wurf-Kontrolltechniken ist der Übergang von den Atemi-Techniken zum Wurf – denn mit den Atemi-Techniken muss der Partner so gestellt werden, dass der Wurf bestmöglich funktionieren kann. Hier konnte Mirja mit den Teilnehmenden verschiedene Beispiele üben. Wichtig zum Trainieren bei Atemi-Wurf-Kombinationen: Miteinander trainieren. Deshalb auch die Empfehlung an die Trainer, dies so an ihre Teilnehmenden weiterzugeben, wenn es unterrichtet wird. Wenn beispielsweise ein neuer Wurf in die Kombination eingebaut wird, dem Partnern immer wieder sagen: „Geh mit, du willst geworfen werden und lässt dich auch werfen“. Denn wenn von Anfang an mit Widerstand gearbeitet wird, vergeht schnell der Spaß am Üben – die Atemi-Wurf-Kombinationen leben aber von der Wiederholung. Zudem empfiehlt Mirja bei neuen Techniken mit einem Partner trainieren zu lassen, dem vertraut wird. So beispielsweise bei Erlernen eines Wurfes erstmal wenige Partnerwechsel durchzuführen. Im Atemi-Bereich lässt sich aber gut ein sehr häufiger Partnerwechsel einbauen.

Mirja ist wichtig, dass die Teilnehmenden 3 Fragen für sich mitnehmen, wenn sie sich mit dem Thema beschäftigen: „Was kann ich? Was kann der Partner? Was macht Sinn?“. Sie rät zu Techniken, die gut gekonnt und gerne macht werden, im Atemi- und erst recht im Wurf-Bereich. Es sollte überlegt werden welche & wie viele Atemi-Techiken eingebaut und kombiniert werden, auch um den Wurf vorzubereiten. Beinstellen und Schleuderwurf sind z.B. gute Möglichkeiten, wenn nicht so gerne geworfen wird. „Denkt dran, der Partner muss das auch fallen können, was ihr werfen wollt, ansonsten übt er auch nicht so lange mit euch“.

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Jiu-Jitsu Sparte des MTV St. Michaelisdonn lud Spartenleiter Matthias Jens zum Jubiläumslehrgang mit Peter Schneider, 10. Dan Jiu-Jitsu, 1. Dan Ju-Jutsu, 2. Dan Pentiak Silat h.c, ein. Über 50 Teilnehmende kamen zu dem Waffenlehrgang, der die Abwehr von Messerangriffen und Schusswaffenbedrohung beinhaltete.

Zu Beginn gab Peter eine kurze theoretischen Einführung, in der er u.a. geeignete Trainingswaffen empfahl. Gummimesser eignen sich beispielsweise nicht, da nicht bemerk wird, wann geluscht wird bei der Technikausführung. „Wenn ihr mal sehen wollt, was bei einem Messerangriff passieren kann, nehmt einen Lippenstift, macht ihn drauf und übt eure Messerabwehr“. Als Beispiele für Messer und Pistolen hatte Peter sein „kleines Besteck“ zur Demonstration mitgebracht. Zudem gab Peter noch den Hinweis für das „Angreiferverhalten“ bei Messern: „Nicht mit langem Arm und großen Ausholbewegungen zu agieren – den Gefallen tut euch auch kein Gegner“. So demonstrierte Peter verschiedene Verteidigungstechniken diverser Messerangriffe, die die Teilnehmenden fleißig übten. Auf die Feinheiten der jeweiligen Techniken ging er genauso ein, wie auf die Fragen der Teilnehmenden. Mit den Übungswaffen sollte immer so umgegangen werden, als wären es richtige Waffen – „Das ist sonst nur eine Quelle, für unnötige Unfälle“. Im zweiten Teil des Lehrgangs war das Thema Abwehr von Schusswaffen dran. Bei den Abwehren darf der Angreifer nicht zu weit entfernt sein, denn bevor irgendeine Abwehr erfolgt, würde der Angreifer schon abgedrückt haben. Zudem sollten beim Kommando „Hände hoch“ – die Hände auf Schulterhöhe gebracht werden (wenn der Gegner es zu lässt). Auch hier wurden verschiedenen Abwehren geübt u.a. mit inneren und äußeren Eingängen. Ein Hinweis zum inneren Eingang ist darauf zu achten, eher das Handgelenk zu greifen, da durch das Trägheitsgesetz sind der Waffenlauf doch wieder auf einen selbst zeigt.

Landestechniklehrgang

Thema: Prüfungsvorbereitungslehrgang Jiu-Jitsu
Inhalt: Fehlererkennung beim Prüfungsprogramm Jiu-Jitsu wie z. B.: Etikette, Technikausführungen bei Grund-, Griff-, Festlege-, Transport-, Abwehr- und Wurftechniken sowie Waffenabwehren
Referent: Peter Schneider, 10. Dan Jiu-Jitsu, Referent Jiu-Jitsu im SHJJV e.V.

Zeit: Samstag, 06. Mai 2023, Lehrgang: 13.00 Uhr – 18.00 Uhr, Anmeldung: Ab 12.30 Uhr
Veranstalter: Schleswig-Holsteinischer Ju-Jutsu Verband e.V.
Ausrichter: KFUM og K’s „IF“ Flensborg Judo og Jiu-Jitsu Afdeling e. V.
Ort: Idrätshalle, Flensburg, Moltkestraße 20
Hinweis: Bei der Parkplatzeinfahrt muss eine Parkkarte gezogen werden, die in der Halle gestempelt wird. Dann ist das Parken kostenlos!

Leitung: Peter Schneider, Referent Jiu-Jitsu SHJJV e.V.
Anmeldung: Per E-Mail bis zum 26.04.2023 an Peter Schneider unter:

Ausschreibung
LaTeLe Prüfungsvorbereitung Jiu-Jitsu am 06.05.2023 in Flensburg

Über 30 Teilnehmende trafen sich Samstag, 18. Februar, in Glinde zum Thema Messerbedrohungen /-angriffe mit Referent Sigi Sobolewski, 7. Dan Ju-Jutsu.

In Hinblick auf den Messerangriff in der Regionalbahn Ende Januar in Schleswig-Holstein hat sich Sigi vorgenommen an realistisches Abwehren zu arbeiten, da dort sehr deutlich wurde, was passieren kann. Mit Hilfe von Bildern zeigte er zudem Beispiele von Verletzungen durch Schnitt- und Stichwaffen. „Bei dem Angriffsverhalten von Realität und Prüfungsprogramm liegen Welten zwischen. Die Angriffswinkel bietet eher eine Basis, um in das Thema Messerabwehr einzusteigen.“, so Sigi. Ziel des Lehrgangs war es, möglichst für Chancen für einen selbst zu erhöhen im Falle eines Angriffs. Das A und O ist die Beobachtung der Umgebung und aufmerksam sein. Um dies zu demonstrieren, machte Sigi verschiedene Tests mit den Teilnehmenden: Die Teilnehmenden bildeten eine Menschenmenge, eine Person hatte ein „Messer“ und griff irgendwann an – Im Anschluss wurde kurz reflektiert, wie die Situation ablief. Weitere Tests folgten, um den Teilnehmenden solche Szenarien näher zu bringen. Eine weitere Möglichkeit seine Chancen zu erhöhen, ist ein Fluchtweg: „Schaut, wo kann ich weg – setzte ich mich im Zug auf den Fensterplatz? Oder ihr überlegt, wenn es zu einer Situation käme, wo kann ich schnell weg“. Zudem kann dann noch geschaut werden, welche Hilfsmittel verwendet werden können, um ein Schutzschild aufzubauen und die Distanz zu einem Angreifer zu vergrößern. Den Einsatz von Hilfsmitteln wurde intensiv geübt, u.a. mit einer Sporttasche und einem (gepolsterten) Stock. Dabei wurde der „Angreifer“ zunehmend aggressiver, um die Situation realistischer zu gestalten. Wenn Hilfsmittel wie Stock oder Schirm verwendet werden, sollte diese entsprechend genutzt werden und nicht mit verspielten Hebeltechniken gearbeitet werden. Sigi gab hier immer wieder hilfreiche Tipps, wie dies gestaltet werden kann. Neben Verteidigungen gegen Messerangriffe baute Sigi im zweiten Teil des Lehrgangs auch die Verteidigung bei Bedrohung mit dem Messer ein. So gingen die Teilnehmenden mit vielen Anregungen (und Adrenalin) nach vier Stunden nach Haus.

Der erste Landestechniklehrgang 2023 beim Lübecker Judo Club e.V. versprach mit zwei hervorragenden Referenten, Manfred Feuchthofen und Philipp Wolf, sehr spannend zu werden. Daher war es nicht verwunderlich, dass sich schnell 70 Teilnehmende angemeldet hatten und weitere auf der Warteliste standen. Der Beginn war gleich ein Highlight mit der Ehrung von Philipp Wolf mit dem 6. Dan Ju-Jutsu. Themen für den Lehrgang waren Verteidigung aus der Bodenlage sowie Transporttechniken.

Den ersten Teil übernahm Philipp Wolf, 6. Dan Ju-Jutsu, 1. Dan Jiu-Jitsu, 1. Dan Brazilian Jiu-Jitsu und führte kurz in die neue Systematik der Bodenthematik des kommenden aktualisierten Prüfungsprogramms ein. Schwerpunkt für den Lehrgang wurde das „Blaugurtprogramm“. Es wird nicht alles neu sein, nur die Betrachtung wird sich etwas ändern. Für das Prüfungsprogramm sollte im Hinterkopf behalten werden, dass es ein Prüfungsprogramm ist, nicht das Ausbildungsprogramm. D.h. das, was im Training stattfindet, sollte mehr sein als der „Mindeststandard“, der in einer Prüfung gefordert ist. Nach einer kurzen theoretischen Erläuterung zu den Inhalten der Kyu Grade startete das Aufwärmen mit Vorübungen für spätere Techniken. Mit methodischem Aufbau führte Philipp von Bewegungsformen hin zu Techniken. Hier begann Philipp mit der Verteidigung in der Bodenlage bei einem stehenden Gegner. Die wichtigste Verteidigung gegen Schläge, egal ob im Stand oder Boden, ist immer Distanz: Solange der Angreifer weit genug weg ist, ist er keine Gefahr – erst wenn er dichter rankommt. Mit verschiedenen Bewegungsformen und Techniken demonstrierte er Grundprinzipien für die Verteidigung am Boden. Er wollte vor allem die Idee mitgeben, dass es nicht um Einzeltechniken geht, sondern dass grundsätzlich verstanden wird: „Wie muss ich mich bewegen, was will ich erreichen?“ – Platz schaffen/verringern, sowie die Position verbessern. Grundprinzipien sollten beachtet werden z.B. „Wenn sich der Gegner zu meinem Kopf bewegt, will ich mich schützen und meinen Kopf möglichst weit weg von der Gefahrenquelle bringen“.

Den zweiten Teil des Lehrgangs widmete Manfred Feuchthofen, 9. Dan Ju-Jutsu, 1. Dan Jiu-Jitsu, den Transporttechniken. Manfred ist ein Mann der Praxis, er war Ausbilder an der Bundespolizeiakademie und hat dort die Ausbilder ausgebildet. Somit konnte er aus diesem Erfahrungsschatz eine Vielzahl erprobter Transporttechniken den Teilnehmenden vermitteln. Den Anfang machte ein Handbeugehebel, der gleich aus verschiedenen Eingängen geübt wurde. Manfred ist für seine präzise Technikausführung bekannt, so erklärte er zu den jeweiligen Hebeln wichtige Details wie die Ausnutzung des Hebelarms, die Ausrichtung oder den entsprechenden Winkel. Für den Transport ist darauf zu achten, dass der Angreifer nicht mehr auf den Verteidiger einwirken kann – auch hier demonstrierte Manfred verschiede Möglichkeiten, die die Teilnehmenden mit nach Hause für ihr Training nahmen. Neben der Vielzahl an Transporttechniken ging er immer wieder auf Verkettungen ein, da in der Realität sich der Angreifer ggf. wehrt und dies gleichzeitig für das Prüfungsfach Weiterführung relevant ist.