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Thema: “Von der Standarttechnik mit und ohne Waffen aus dem Prüfungsprogramm zum Technikflow“
Inhalt: Übungsdrills und Handlungsabläufe aus dem Prüfungsprogramm, Grundlagen der Waffenabwehr
Referent: Peter Schillinsky, 5. Dan Ju-Jutsu, 2. Dan Jiu-Jitsu

Zeit: Samstag, 12.03.2022, 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Veranstalter: Schleswig-Holsteinischer Ju-Jutsu Verband e.V.
Ausrichter: KSG Arashi e.V. Itzehoe Oelixdorferstrasse 2, 25524 Itzehoe
Ort: Sporthalle der KSG Arashi e.V. Itzehoe, Oelixdorferstrasse 2, 25524 Itzehoe

Anmeldung: Per E-Mail bis zum 05.03.2022 an Peter Schillinsky unter:

Ausschreibung

LaTeLe 12.03.2022 in Itzehoe

Corona- und krankheitsbedingt fiel der Jahresabschlusslehrgang in Bad Malente dieses Jahr etwas kleiner aus, dafür aber familiärer und intensiver mit bis zu 17 Teilnehmern. Am Samstag referierte Peter Schneider, 10. Dan Jiu-Jitsu, zu Abwehr gegen Kontaktangriffe: Revers, Umklammerung, Schwitzkasten und Nelson. Sonntag stand Lothar Glišovic, 2. Dan Ju-Jutsu, auf der Matte mit Selbstverteidigung aus der Praxis für die Praxis.

Peter integrierte am Samstag in das Aufwärmen wieder verschiedene Bewegungsformen, Atemi- und Abwehrtechniken, sowie Fallschule und Würfe, bevor es zu den eigentlichen Kombinationen aus den verschiedenen Kontaktangriffen ging. Aus seinem breiten Wissensschatz holte er verschiedene Befreiungsmöglichkeiten, die auch sehr effektiv auf der Straße wirken. Den Start machte Peter mit Reversgriffen – wichtig ist das unverzügliche Handeln, um den Möchtegern-Casanova und Tatschern Einhalt zu gebieten, so dass deren Aktionen im Keim erstickt werden. Je nachdem wie der Angreifer greift, und auf die eigenen Aktionen reagiert, muss natürlich weitergearbeitet werden. „Jede Technik hat auch ihre Schwachstellen oder ich habe geluscht, dann bleibt nicht ruhig stehen –geht in eine andere Technik“. So demonstrierte Peter verschiedene Varianten, die die Teilnehmer ausprobierten und übten. Dabei achtete er auf die korrekte Ausführung der Techniken und zeigt immer wieder, worauf es bei der jeweiligen Technik ankommt. Mit seinem Flensburger Charme begeisterte Peter die Teilnehmer, so dass die Zeit wie im Flug verging.
Sonntag heizte Lothar den Teilnehmer erstmal ein. Der ehemalige Kriminalbeamte berichtete, dass die Angriffe im Laufe der Zeit immer raffinierter, vielfältiger, gemeiner und vor allem brutaler geworden sind. Vieles lässt sich im Vorhinein verhindern durch Beobachtung der Umgebung (um gefährlichen Situation im Vorhinein aus dem Weg gehen), durch Körpersprache und Stimme. Wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt, müssen die Techniken schnell, kurz und effektiv sein, um den Angriff zu beenden bzw. aus der Situation herauszukommen – weg zu laufen/zu flüchten – das ist das A und O in der Praxis. Um die Technik effektiv zu auszuführen, ist das Wissen wohin und womit geschlagen wird, wichtig. Anhand eines sehr anschaulichen Experiments wurde dies allen Teilnehmer sehr deutlich gezeigt. „Unser eigenes „Waffenarsenal“ tragen wir mit uns rum, allein mit der Hand gibt es die verschiedensten Möglichkeiten“. Die Teilnehmer konnten dann erstmal die ihre unterschiedlichen „Waffen“ locker partnerweise für sich durchgehen. Anschließend sind verschiedene Kombinationen an Pratzen geübt worden – mit Berücksichtigung unterschiedlicher Distanzen und in Hinblick auf Schnelligkeit und Kraft. Ein Angriff kommt nie völlig unerwartet, es gehen immer Handlungen (Pre-Attacks) voraus – verbale oder körperlich – bevor es zur Eskalation/Angriff kommt. Das Angriffsverhalten bei Männern und Frauen unterscheidet sich in der Regel, während Männer eher Schlagen, sind bei Frauen häufig Kontaktangriffe zu beobachten. Hier wurden verschiedene Variante geübt, u.a. auch mit Stimmeinsatz.

Prüferlizenzausbildung Ju-Jutsu

Thema: Neuausbildung zur Prüferlizenz Ju-Jutsu

Zeit: 01.01.2022 bis 04.02.2022: Online-Schulung in Eigenregie
Samstag, 5. Februar 2022: 16.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr Online-Konferenz, Sonntag, 6. Februar 2022: 10:00 Uhr bis ca. 14:00 Uhr Präsenzveranstaltung

Veranstalter:Schleswig-Holsteinischer Ju-Jutsu-Verband e.V.

Durchführung: Zum Erwerb der Prüferlizenz muss im Laufe des Januar 2022 eine Online-Schulung durchgearbeitet werden. Am 6. Februar 2022 ist ein gemeinsamer Präsenztermin auf der Matte.

Ausrichter: Breitenfelder Sportverein von 1924 e.V.
Ort: Schulsporthalle der Grundschule Breitenfelde, Grüner Weg in 23881 Breitenfelde

Anmeldung:
Bis 22.1.2022 an unter Angabe einer E-Mailadresse (für den Zugang zur Online-Schulung und ggf. Hygienevorschriften). Wer sich früher anmeldet, hat mehr Zeit für die Durcharbeitung der Online-Schulung.

Ausschreibung
2022.02.06 – Prüferlizenzausbildung Ju-Jutsu

Prüferlizenzfortbildung Ju-Jutsu

Thema: Verlängerung der Prüferlizenz Ju-Jutsu

Zeit: 01.01.2022 bis 04.02.2022: Online-Schulung in Eigenregie, Samstag, 5. Februar 2022: 16.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr Online-Konferenz
Veranstalter: Schleswig-Holsteinischer Ju-Jutsu-Verband e.V.

Durchführung:
Zur Verlängerung der Prüferlizenz muss im Laufe des Januar 2022 eine Online-Schulung durchgearbeitet werden. Den Abschluss bildet eine gemeinsame Online-Konferenz am 5. Februar 2022 per Zoom.

Anmeldung:
Bis 22.1.2022 an unter Angabe einer E-Mailadresse (für den Zugang zur Online-Schulung und zum Versand der Einladung zur Online-Konferenz). Wer sich früher anmeldet, hat mehr Zeit für die Durcharbeitung der Online-Schulung.

Ausschreibung
2022.02.05 Prüferlizenzfortbildung Ju-Jutsu 2022 – Online

Prüferlizenz- und Verlängerungslehrgang Jiu-Jitsu 2022

Thema/Inhalte:
– Fehlererkennung beim Training eines Prüfungsprogramms – Bewertung von Prüfungsleistungen
– Lizenzverlängerung
Referent: Peter Schneider, 10. Dan Jiu-Jitsu, Referent Jiu-Jitsu im SHJJV e. V.

Zeit: Samstag, 29. Januar 2022, Anmeldung: Ab 12.30 Uhr, Lehrgang: 13.00 Uhr – 18.00 Uhr
Veranstalter: Schleswig-Holsteinischer Ju-Jutsu-Verband e.V.
Ausrichter: SVT Neumünster v. 1911 e. V.
Ort: Turnhalle der Pestalozzi-Schule, Am Kamp 1-3, 24536 Neumünster

Anmeldung: Schriftlich per E-Mail bis zum 20. Januar 2022 an Peter Schneider unter:

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Prüferlizenz- und Verlängerungslehrgang Jiu-Jitsu 2022

Landestechniklehrgang

Thema: Selbstverteidigung gegen verschiedene Angriffe
Inhalt: Abwehr von Faustangriffen, Abwehr von Würgeangriffen, Abwehr von Trittangriffe im Stand und am Boden sowie Verteidigung mit dem langen Stock
Referent:
Wilfried Hoffmann 5. Dan Jiu-Jitsu, 1. Dan Judo und Karate, Trainer A Jiu-Jitsu, Frauen SV-Kursleiter
Christian Groffmann 4.Dan Jiu-Jitsu, 2. Dan Hanbo-Jutsu

Zeit: Samstag, 10. September 2022, 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr – Ablauf siehe Anlage

Veranstalter: Schleswig-Holsteinischer Ju-Jutsu Verband e.V.
Ausrichter: Tsunami Eckernförde e.V.
Ort: Halle 3 Schulzentrum Eckernförde, Sauer Straße 16, 24340 Eckernförde

Leitung: Wilfried Hoffmann

Anmeldung: Per E-Mail bis zum 28.08.22 an Wilfried Hoffmann unter:

Ausschreibung
LaTeLe 10.09.2022 in Eckernförde
Agenda Landesjugend- und Landestechniklehrgang 10.09.2022 in Eckernförde.

Leider müssen wir wegen der dramatisch veränderten Pandemiesituation den Lehrgang am 20.11.2021 absagen.

Landestechniklehrgang

Thema: Stockeinsatz im DJJV
Inhalt: Verteidigung gegen Stockangriffe, Handhabung und Einsatz eines Stockes zur Verteidigung von Angriffen mit und ohne Kontakt
Referent: Christian Groffmann, 4. Dan Jiu-Jitsu, 2. Dan Hanbo-Jutsu; John Darboven, 4. Dan Ju-Jutsu

Zeit: Freitag, 10. Dezember 2021, 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Veranstalter: Schleswig-Holsteinischer Ju-Jutsu-Verband e.V.
Ausrichter: Kodokan e.V.
Ort: Neues Dojo, Am Exerzierplatz 28, 22844 Norderstedt

Anmeldung:
Per E-Mail bis zum 04.12.2021 an Stefan Jacobs unter:

Ausschreibung
LaTeLe 10.12.2021 in Norderstedt

Am 23. Oktober referierten Mirja Straßburger, 3. Dan Ju-Jutsu und Jens Dykow, 6. Dan Ju-Jutsu, beim Akatuki Kiel e. V. zu den Schwerpunkten aus dem Prüfungsprogramm Ju-Jutsu 2. Kyu bis 5. Dan. Bis dato waren vorrangig Anmeldung zum 1. Kyu für die Landesprüfung eingegangen, daher setzten beide Referenten den Fokus auf Atemi-, Gegen- und Weiterführungstechniken aus diesem Bereich.

Nach Ju-Jutsu spezifischen Aufwärmen für Beintechniken startete Mirja mit dem Halbkreisfußtritt vorwärts, erst solo, dann mit Partner, in Kombinationen und schließlich an Pratzen. Auf die entscheidenden Kernelemente der Technik erinnerte Sie bei den jeweiligen Stufen immer wieder, sowie auch auf das Thema Höhe: Die Mindestvorgabe sollte nach Prüfungsordnung erfüllt werden, ansonsten ist es abhängig von den eigenen Fähigkeiten, wichtig ist die saubere Technikausführung. Bei Kombinationen tritt häufig die Frage auf: Mit oder ohne Festhalten am Partner? Hier muss bewusst sein, wie die weitere Kombination funktionieren soll. Auf keinen Fall darf das Festhalten genutzt werden, um das Gleichgewicht zu halten. Die Teilnehmenden hatten dann die Aufgabe Kombinationen auszuprobieren, mit und ohne Festhalten, sowie mit verschiedenen Distanzen und entsprechenden Bewegungsformen zu spielen. Zudem wurde das Thema Nothilfe angesprochen, dass ebenfalls in der Prüfung gezeigt werden kann. In der Technikprüfung sollte möglichst die Nothilfesituation ohne Schauspielerei demonstriert werden – da die meisten die Prüfung als rein technische Prüfung ablegen. Wenn die gesamte Prüfung unter dem SV-Charakter gemacht wird, kann die Nothilfesituation auch dementsprechend demonstriert werden. Als weitere Atemis aus dem Beinbereich wurden dann noch Fußstoß seitswärts, Fußstoß rückwärts und Halbkreisfußtritt rückwärts durchgenommen. Anschließend übernahm Jens mit dem Thema Hebel. Hier ging er auf die Feinheiten am Beispiel der Gelbgurttechnik Armstreckhebel zu Boden ein, um die Techniken, die schon bekannt sind zu verbessern – der Unterschied zwischen den unteren Kyu-Graden und den oberen Kyu bzw. Dan-Graden ist nicht, dass sie mehr Techniken können (auch wenn mehr in deren Prüfungsprogramm stehen). Tatsächlich geht es darum, die Techniken besser zu können. Daher nützt es nicht zu sagen, „Die Technik aus der letzten Prüfung ist abgehakt, die brauch ich nicht mehr.“, sondern Sinn ist es die Technik zu verbessern und sich weiterzuentwickeln (dynamischer, weniger Kraftaufwand, geschmeidiger etc.). Die Position, der Winkel, die Distanz und Höhe zum Partner sind alles Faktoren, kleine Nuance, die eine Technikausführung beeinflussen. Als Beispiel nahm Jens den Übergang zum Armstreckhebel zu Boden aus dem Dreierkontakt. Hieran verdeutlichte er die Feinheiten, bevor er verschiedene Eingänge und Varianten mit den Teilnehmenden übte. Dabei ging er ebenfalls auf die jeweiligen Faktoren ein, um die Technikausführung weiter zu verbessern. Um die entsprechende Position, Winkel oder Distanz zu erreichen, muss jeder für sich die richtige Bewegungslehre finden – denn jeder ist unterschiedlich groß, hat unterschiedlich lange Beine. Wenn von einem Trainier eine bestimmte Schrittfolge der Füße vorgegeben wird, ist das eine erste Lernstufe, eine gute Hilfestellung – in der eigenen Entwicklung sollte dann aber auf eine an sich angepasste Fußarbeit hingestrebt werden, um sich in die richtige Position und Stellung zu bringen.

Im zweiten Teil des Lehrgangs wurden Weiterführung und Gegentechnik von Jens und Mirja thematisiert. Hier sollte mit der Kraft des Angreifers gearbeitet werden – das Ju-Prinzip – ist in diesen Prüfungsfächern am stärksten zu sehen. Daran sollte gearbeitet werden, weil es manchmal nur Nuancen sind, die den Unterschied zwischen Weiterführung und Technikkombination ausmachen. Bezogen auf den 1.Kyu startete Jens mit Weiterführung abgewehrter Atemi. Dies ist der einzige Bereich, in dem es sinnvoll ist, mit Atemi weiterzuarbeiten, wenn die Energie, die Position und Dynamik hinter der Energie ausgenutzt wird – in den anderen Bereichen ist es eher eine Notlösung. Verschiedene Möglichkeiten wurden demonstriert je nach Impuls des Partners. Anschließend übernahm Mirja nochmal mit Gegentechniken gegen Würger und Hebel, bevor der Lehrgang nach Beantwortung offener Fragen beendet wurde.

Nach über 17 Monaten kamen am 24.09.2021 20 Jiu-Jitsukas nach Flensburg zu Peter Schneider, 10. Dan Jiu-Jitsu, zum Prüfungsvorbereitungslehrgang. Nach einer kurzen theoretischen Einführung zu Dos and Don’ts bei Prüfungen wurden die Grundtechniken bereits ins Aufwärmen eingearbeitet.

Unter anderem sprach er die fehlende Etikette an: Neben dem Angrüßen sollte auch auf einen sauberen, unbeschädigten und weißen Anzug geachtet werden oder die Prüfung so demonstriert werden, dass der Prüfer sie auch sehen kann. Vernachlässigt wird bei den Grundtechniken häufig die Fallschule und Bewegungsformen, diese lassen sich auch sehr abwechslungsreich in das Aufwärmtraining integrieren, wie demonstriert. Bei Würfen sollte auf die Grundprinzipien wie Gleichgewichtbrechen oder Unterlaufen des Schwerpunktes geachtet werden. In verschiedensten Kombinationen vermittelte Peter Würfe und die Kleinigkeiten für eine gute Technikausführung. Peter empfiehlt bei allen Techniken auch mit anderen Partnern zu trainieren, um die Funktionsfähigkeit der eigenen Technik zu überprüfen. Das richtige Angreifen bzw. die korrekte Ausführung von Faust- und Fußtechniken spielt eine entscheidende Rolle, auch als Uke, nicht nur für die Prüfung. Wenn die Angriffe nur „luschig“ ausgeführt werden, kann Tori gar keine ordentliche Abwehr demonstrieren. Die Waffenabwehr ist auch immer wieder ein Problemfall. „Waffen sollten so trainiert werden, als wenn eine richtige Waffe verwendet, wird“ empfiehlt Peter.

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