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Am kommenden Freitag (1.3.24) ab 20:00 Uhr findet wieder das offene Training / Landeszentraltraining im LJC statt.

Interessenten werden um Anmeldung an pruefungsreferent@shjjv.de gebeten, Themenwünsche sind willkommen. Sofern es keine anderen Themenwünsche gibt, werden diesmal schwerpunktmäßig die Änderungen im 1. Kyu behandelt.

Die Prüferlizenzaus- und -fortbildung im Ju-Jutsu

Die Prüferlizenz im Ju-Jutsu ist von zentraler Bedeutung, um die Qualität der Prüfungen innerhalb des Verbandes sicherzustellen. Die kontinuierliche Fortbildung der Prüfer spielt dabei eine entscheidende Rolle, um auf dem neuesten Stand zu bleiben und die Anforderungen an die Prüflinge angemessen beurteilen zu können. In diesem Zusammenhang bietet der Verband regelmäßige Schulungen an, die sich auf verschiedene Aspekte der Prüfungsvorbereitung und -abnahme konzentrieren.

Um sicherzustellen, dass alle Prüfer gut informiert sind und mögliche Unklarheiten beseitigt werden, ist zum einem ein Onlinekurs. Dieser Kurs behandeln alle relevanten Themen der Prüfungsordnung, -aufgaben sowie -ablauf und bieten den Prüfern die Möglichkeit, offene Fragen zu klären. Auf dem Lehrgang konnten schließlich noch alle offenen Fragen diskutiert und beantwortet werden. Eine der wichtigsten Komponenten der Prüferlizenzaus- und -fortbildung ist die praktische Übung zur Prüfungsabnahme und Bewertung. Hier hatten die Prüfer die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten unter realen Bedingungen zu testen. Die Übungen erfolgten nach dem aktualisierten Programm, wodurch die Prüfer in die Lage versetzt werden, die Prüflinge fair und objektiv zu bewerten. Dieser praxisorientierte Ansatz trägt dazu bei, dass die Prüfer ihre Aufgaben mit höchster Kompetenz ausführen können. Dabei werden nicht nur theoretische Aspekte behandelt, sondern auch praktische Beispiele vorgestellt und diskutiert. Die Teilnehmer haben die Gelegenheit, sich mit anderen Prüfern auszutauschen und von deren Erfahrungen zu lernen. Der Lehrgang ermöglicht es den Prüfern, die neuen Aufgaben selbst zu praktizieren und dabei auftretende Fragen direkt zu klären. Die praktische Anwendung stärkt das Verständnis der Prüfer und verbessert ihre Fähigkeiten bei der Beurteilung der Prüflinge.

Insgesamt stellen die Prüferlizenzaus- und -fortbildungen im Ju-Jutsu sicher, dass die Prüfer stets auf dem aktuellen Stand sind und ihre Aufgaben mit höchster Professionalität wahrnehmen können. Durch die Kombination von Onlinekursen, praktischen Workshops und Übungen wird gewährleistet, dass die Qualität der Prüfungen im Ju-Jutsu auf einem konstant hohen Niveau bleibt.

Landestechniklehrgang

Thema: Auslegungsmöglichkeiten des Prüfungsprogramms für Techniker, Wettkämpfer und in der Selbstverteidigung
Inhalt: Passende Technikausführung, Kombinationen und taktisches Verhalten
Referent: Peter Schillinsky, 6. Dan Ju-Jutsu, 2. Dan Jiu-Jitsu

Zeit: Samstag, 09. März 2024, 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Veranstalter: Schleswig-Holsteinischer Ju-Jutsu Verband e.V.
Ausrichter: KSG Arashi e.V. Itzehoe
Ort: Sporthalle der KSG Arashi e.V., Olixdorferstrasse 2, 25554 Itzehoe
Leitung: Peter Schillinsky

Anmeldung: Per E-Mail bis zum 02.09.2024 an Peter Schillinsky unter: qualitaetsmanager@ksg-arashi.de

Ausschreibung
LaTeLe am 09.03.2024 in Itzehoe

Offenes Training / Landeszentraltraining

Thema: Neues Prüfungsprogramm Ju-Jutsu
Zeit: 2.2.24, 1.3.24, 5.4.24, 3.5.24, 7.6.24, 5.7.24, 6.9.24, 4.10.24, 1.11.24, 6.12.24
Jeweils Freitag, 20:00 – 21:30 Uhr

Im Rahmen des Vereinstrainings im Lübecker Judo Club e.V. werden zu den genannten Terminen die neuen Aufgabenstellungen und mögliche Lösungen dazu im neuen Prüfungsprogramm Ju-Jutsu trainiert und Fragen geklärt. Für diese Trainingseinheiten sind Mitglieder anderer Vereine herzlich eingeladen.

Ort: Dojo des Lübecker Judo Club e.V., Falkenstraße 39, 23564 Lübeck
Leitung/Referent: Jens Dykow, 7. Dan Ju-Jutsu (Prüfungsreferent SHJJV)

Anmeldung: Um vorherige Anmeldung per Email an pruefungsreferent@shjjv.de wird gebeten, umdie Planung zu erleichtern, insbesondere wenn es spezielle Themenwünsche gibt.

Ausschreibung
Offenes Training_Landeszentraltraining 2024 in Lübeck_LJC

Die neuen FAq stehen unter Breitensport – Ju-Jutsu – Prüfungswesen zum Download bereit.

FAQ zum Prüfungsprogramm Ju-Jutsu ab 2024Herunterladen

26 Prüfungsanwärterinnen und Prüfungsanwärter sowie Trainerinnen und Trainer begrüßte Heiko Ott vom Grün Weiß Todenbüttel am 28.10.2023 auf der Matte zum Prüfungsvorbereitungslehrgang. Als Referent war Peter Schillinsky. 6. Dan Ju-Jutsu, vom Arashi Itzehoe eingeladen.

Peter startete nach dem Angrüßen zunächst mit einem kleinen Überblick zu den wesentlichen Veränderungen im neuen Ju-Jutsu Prüfungsprogramm. Danach ging es um ausgewählte Themen für die bevorstehende Prüfung. Im ersten Teil des Lehrgangs lag der Fokus auf Bewegungsformen, die spielerisch von Peter ins Aufwärmtraining mit integriert wurden. Danach arbeitete er die Unterschiede zwischen Hüftwurf und Schulterwurf heraus. Beide Würfe wurden dann von den Teilnehmenden geübt.

Nach der Pause teilte Peter dann die Gruppe. In der einen Gruppe trainierten alle, die sich für die Dezemberprüfung vorbereiteten. So konnten die Ju-Jutsuka sich schon einmal kennen lernen und konkrete Fragestellungen zum Prüfungsprogramm mit Peter bearbeiten. In der zweiten Gruppe hatte sich Mirja Straßburger vom Akatuki Kiel spontan bereit erklärt, die Anwendungsformen nach dem neuen Prüfungsprogramm zu erläutern und dann auch an den Pratzen zu trainieren. So gab es auf diesem Prüfungsvorbereitungslehrgang in Todenbüttel einen gelungenen Mix aus „Vorbereitung für die anstehende Prüfung nach dem alten Prüfungsprogramm“ und „Ausblick und Vorbereitung auf die Prüfung nach dem neuen Prüfungsprogramm“.

Bericht/Fotos: GW Todenbüttel e.V.

Landestechniklehrgang

Thema: Freie Selbstverteidigung
Inhalt: Unterschiedliche Kombinationen für das Prüfungsfach “Freie Selbstverteidigung” in den Ju-Jutsu Kyu-Prüfungsprogrammen 2024
Referent: Stefan Jacobs, 8. Dan Ju-Jutsu / John Darboven, 4. Dan Ju-Jutsu / Marco Göbel, Purple Belt BJJ, 1. Kyu Ju-Jutsu

Zeit: Samstag, 18. November 2023, 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Veranstalter: Schleswig-Holsteinischer Ju-Jutsu Verband e.V.
Ausrichter: Kodokan Norderstedt e.V.
Ort: Kodokan Norderstedt e.V., Tarpenbek-Dojo, Eingang oben, Am Exerzierplatz 28, 22844 Norderstedt
Leitung: John Darboven

Anmeldung: Persönlich oder per E-Mail bis zum 11.11.2023 an John Darboven unter: Darboven8981@gmx.de

Ausschreibung
LaTeLe 18.11.2023 in Norderstedt

Landestechniklehrgang

Thema: Prüfungsvorbereitungslehrgang
Inhalt: Schwerpunkte aus dem Prüfungsprogramm Ju-Jutsu 2. Kyu bis 5. Dan
Referent: Peter Schillinsky, 5. Dan Ju-Jutsu

Zeit: Samstag, 28. Oktober 2023, 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Veranstalter: Schleswig-Holsteinischer Ju-Jutsu Verband e.V.
Ausrichter: SV Grün Weiß Todenbüttel von 1920 e.V.
Ort: Todenbüttel, Schulgelände, Hauptstraße 43, 24819 Todenbüttel
Leitung: Heiko Ott

Anmeldung: Per E-Mail bis zum 21.10.2023 an Heiko Ott unter: GW-Todenbuettel@t-online.de

Ausschreibung
LaTeLe Prüfungsvorbereitung 28.10.2023 Todenbüttel

Am 06. Mai hatte der Jiu-Jitsu Referent des SHJJV Peter Schneider, 10. Dan, in die Idreatshalle Flensburg zum Prüfungsvorbereitungslehrgang eingeladen. Die über 30 Teilnehmenden aus verschiedensten Vereinen schwitzten fünf Stunden bei intensivem Training.

Peter begann mit einer kurzen „Meckerei“, auf was Prüflinge achten sollten. Neben dem Angrüßen sollte auch auf einen sauberen, unbeschädigten und weißen Anzug geachtet werden. Vernachlässigt wird bei den Grundtechniken häufig die Fallschule und Bewegungsformen, diese lassen sich auch sehr abwechslungsreich in das Aufwärmtraining integrieren. „Führt die Fallschule immer richtig aus und korrigiert euch selbst – ihr merkt es selbst, wenn die Fallübungen unangenehm werden, dann ist irgendwas verkehrt.“ Angriffe sollten so ausgeführt werden, als wenn ein ernster Angriff erwartet wird, natürlich ohne den Partner dann zu verletzen. Die Japanischen Begriffe sollten möglichst auch bekannt sein, die Techniken benannt werden können, „Ihr müsst nicht perfekt Japanisch können“, aber so kann sich auch im Ausland bei einem Jiu-Jitsu Training verständigt werden. Atemitechniken sollten präzise ausgeführt werden, ohne den Partner mit einem Wirkungstreffer zu treffen. Festlegetechniken im Jiu-Jitsu wie auch Hebel müssen Schmerzen bereiten, beim Partner natürlich so angesetzt, dass dieser jederzeit abschlagen kann. Abwehren und Angriffe – „setzt hier Spannung rein, macht sie korrekt und spart euch „eingesprungene Fantasietechniken“, so Peter. Bei Würfen sollte auf die Grundprinzipien wie Gleichgewichtbrechen oder Unterlaufen des Schwerpunktes geachtet werden und sie müssen aus einem Angriff gezeigt werden. „Für die jeweilige Kata fangt zeitig an, nicht erst die letzten zwei Monate“, empfiehlt Peter, ebenso wie immer wieder Kata Lehrgänge zu besuchen, auch wenn diese nicht mehr benötigt werden. In verschiedensten Verkettungen und Kombinationen vermittelte Peter diesmal v.a. Hebel, Transport- und Festlegetechniken sowie die Kleinigkeiten für eine gute Technikausführung. Peter empfiehlt bei allen Techniken auch mit anderen Partnern zu trainieren, um die Funktionsfähigkeit der eigenen Technik zu überprüfen.

In Vorbereitung auf die nächste Landesprüfung und Prüfungen wurden nochmal Themenbereiche aufgearbeitet, in denen durch die Prüfer Verbesserungspotential gesehen wurde. Als Referent war Jens Dykow, 7. Dan Ju-Jutsu, nach Kiel gereist, sowie fast 70 Teilnehmende.

Nach einer kleinen Theorieeinheit zu den Prinzipien und Voraussetzungen von Hebeln und Würfen, wurde dies auch gleich auf der Matte geübt. Intensiv wurde dies am Beispiel des Seitenrisses veranschaulicht. Beispielsweise, um die Kraft des Angriffes optimal auszunutzen, machen Angriffe Sinn, in denen Druck nach vorne ausgeübt wird. Für die Prüfung kann es sich so einfach oder schwer gemacht werden durch die Auswahl des Angriffes. Bei den Hebeln wurden die Voraussetzungen und Prinzipien am Körperstreckhebel veranschaulicht. Im Nächsten Teil standen Gegen- und Weiterführungstechniken auf dem Plan. Bei Gegentechniken sollte der Erfolg von Ukes Technik verhindert werden. „Ich sorge dafür, dass eine der Voraussetzung, wie Ausrichtung, Distanz, Höhe etc. der Technik nicht mehr stimmt“, so Jens. Als Prüfling sollte also die Situation verändert werden oder so ausgenutzt werden, um in die eigene Technik zu gelangen – Beispiel Uke macht einen Hüftwurf, Tori nutzt dies aus, um in der Kreuzposition zu landen. Bei Weiterführungstechniken wird mit der Abwehrhandlung dadurch weitergemacht, indem sich an eine neue Situation anpasst, wird. I.d.R. schafft es der Prüfungspartner, obwohl optimale Bedingungen der eigenen Technikausführen geschaffen waren, eine der Voraussetzungen für die Technikausführung zu stehlen. Diese neue Situation ist wiederum ideal für weiter Techniken und sollte so ausgenutzt werden, wie sie vorgefunden wurde, „Ich nehme das, was da ist, und fange nichts neues an“.

Zum Schluss des Lehrgangs ging Jens noch auf den Bereich Waffen ein. Diese haben je nach Kategorie unterschiedliche Wirkungsweisen, an die die Verteidigung angepasst werden sollte. Beispielsweise fügen Messerangriffe Schnitt und Stichverletzungen zu, die diverse Folgen wie z.B. Blutverlust oder Organverletzungen nach sich ziehen können. Messerangriffe werden in kurzer oder mittlerer Distanz ausgeführt und es ist nur eine geringe kinetische Energie nötig, eine Ausholbewegung ist nicht notwendig. Für die Abwehr sollen Treffer vermieden werden, der Winkel verändert, die Distanz schnell verkürzt werden, sowie Rückzug- und Weiterbewegung einkalkuliert und der Schaden minimiert werden.

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