Mit deutlich weniger Masse, dafür erkennbar mehr Klasse liefen die ersten Landesprüfungen des Jahres im SHJJV am 6. Juni in Norderstedt – fünf Prüflinge traten zum 1. Dan an, einer zum und vier zum 1. Kyu.
Zwei Kommissionen reichten dementsprechend, die dank des dreiteilbaren Dojo des Kodokan Norderstedt parallel zu den Jiu-Jitsu-Prüfungen anfangen konnten. Na ja, fast – die Kime-no-kata zum 2. Dan Jiu-Jitsu wurde natürlich abgewartet. Aber danach sahen Bianca Gebhardt, Bettina Dielenschneider, Michael Brandt, Kai-Uwe Nielsen und Jens Dykow fast nur gut vorbereitete Prüflinge, alle erreichten ihr Ziel.
Neben den technischen Leistungen ist das Partnerverhalten der Prüflinge hervorzuheben, die im richtigen Maße aufeinander Rücksicht nahmen, so dass trotz der wieder großen Altersspanne niemand groß Angst haben musste, verletzt zu werden. Auch das Landeszentraltraining, an dem diesmal fast alle Prüflinge teilnahmen und das neben der Klärung letzter technischer Fragen half, die Berührungsängste abzubauen, trug sicherlich dazu bei. Das, zusammen mit entspannten Prüfern, die zügig mit sehr vielen Wechseln durch das Programm gingen, dürfte der rund sein, warum es beim anonymen Feedback der Prüflinge nach der Prüfung nur positive Rückmeldungen gab: “Es bringt Spaß, alle haben ein Ziel!” oder “Sehr tolle Atmosphäre” gab es da zum Beispiel zu lesen.

